{jcomments on}(18:4-8) Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! (5Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel. (6Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein! (7Wie viel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, so viel Qual und Leid schenkt ihr ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen. (8Darum werden ihre Plagen an "einem" Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet.

Auffällig ist der Aufruf an jene vom Volk Gottes, Babylon zu verlassen um nicht mitbetroffen zu sein vom Gericht. Also auch in Babylon wird es noch Gläubige geben, die dem Herrn nachfolgen, das ist bemerkenswert.

Wir sehen immer wieder, dass Gottes Gnade auch in der Zeit der großen Trübsal zugänglich bleibt. Gleichzeitig aber erfolgt die Mahnung mit Babylon kein Mitleid zu haben. Sie hat ihr Schicksal verdient und bekommt die volle Vergeltung zu spüren. Das Gericht über Babylon wird sehr plötzlich sein. Kurz und heftig wird die Stadt offensichtlich von Menschen zerstört werden. 

Babylon aber wird sich ihrer Schuld nicht bewusst werden und ihr Verderben nicht erwarten. Sie wähnt sich unbesiegbar und doch wird sie gerichtet von jenen denen sie Gewalt angetan hat.