{jcomments on}(21:6-8) Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (7Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. (8Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. 

In Vers 1:18 haben wir schon diese Bezeichnung oder Charakterisierung Gottes in zweifacher Weise gesehen. Als Alpha und Omega, der erste und letzte Buchstabe im griech. Alphabet,

und als Erster und Letzter in 1:11, wo wir erkannt haben, dass Gott als Person über allen anderen Wesenheiten dieser und der zukünftigen Welt steht.
Weites haben wir gesagt, dass wir das auch deuten können als »Er ist der Ursprung und das Ziel« allen Lebens. Nun haben die Heiligen des Höchsten, die auf ihn vertraut haben, dieses Ziel erreicht.
Die Quelle des Lebens wird in Ewigkeit für sie sprudeln und völlig ohne Bedingungen darf jeder davon trinken, der diese heilige Stadt erreicht hat und in der Gegenwart Gottes wohnen darf.
Noch einmal aber wird die Vorbedingung genannt, die uns zu dieser Quelle führt und uns zu Erben Gottes macht: die Überwindung. Der Bund der Gnade ist ein Bund nicht nur zur Vergebung der Sünde, sondern zu ihrer Überwindung. Darum wird keiner dieses Reich Gottes Erben, der den Stand der Sünde nicht überwunden hat und noch immer ein Ungläubiger, Frevler, Mörder, Unzüchtiger, Zauberer oder Götzendiener ist, ebenso wird keiner der der Lüge verfallen ist, die in vieltausendfacher Form die Menschen gefangen hält, das neue Jerusalem je betreten. Ja sie werden sogar verbannt, in die Hölle, den Feuersee, sie sterben einen zweiten Tod, der aber, wie schon erwähnt, nicht das Ende ihrer Existenz bedeutet.